Pflegeversicherung

Der medizinische Fortschritt und bessere Lebensbedingungen führen dazu, dass wir immer länger leben werden. Dies bedeutet aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, am Ende seines Lebens auf fremde Hilfe in Form von Pflege angewiesen zu sein. Pflege kann teuer werden. Darum wurde die Pflegeversicherung eingeführt.

Die Einstufung in die richtige Pflegestufe, d.h. die Pflegestufe, die dem tatsächlichen entspricht, stellt häufig ein Problem dar. Die Pflegekassen schätzen den Bedarf nicht immer zutreffend ein. Manchmal fehlen nur Minuten an der nächsten Pflegestufe. Dann muss man Widerspruch einlegen und eventuell Klage erheben. Dann wird der Pflegebedarf nochmals von einem unabhängigen Sachverständigen geprüft, der häufig zu einem anderen Ergebnis kommt.

Bei stationärer Pflege reicht das Einkommen oft nicht aus, die Kosten der Heimunterbringung aus eigenen Mitteln zu tragen. In diesen Fällen ist der Pflegebedürftige auf Sozialhilfe angewiesen. Das Sozialamt prüft zunächst, ob Kinder verpflichtet sind, Elternunterhalt zu zahlen. Ob die finanzielle Inanspruchnahme von Kindern gegeben ist, hängt von der individuellen Einkommens- und Lebenssituation der Kinder ab. Hier ist eine eingehende Prüfung notwendig. Lassen Sie diese Prüfung durch einen Rechtsanwalt vornehmen.